» Ob man die malerischen Zeichnungen und phantastisch-phantasievollen Malstücke von Uwe Ernst nun unter Satire subsummieren möchte, oder als Zerrspiegel, in dem so mancher Popanz punktgenau auf seine richtige Gestalt geschrumpft wird, so oder so weisen sie ihn als unbestechlichen Analytiker aus, dem die Wahrheit über alles geht. «

Wolfgang Nußbaumer






» Dieser Künstler ist [ … ] mit dem Zustand der Welt und dem, was sich in ihr tut, nicht gerade zufrieden und traut auch der menschlichen Vernunft nicht über den Weg. Er zeichnet sarkastische kulturkritische Kommentare und hat sich dafür eine provokant hermetische, Gegenständliches nur zitierende Zeichensprache erfunden, die durchaus an Alpträume und surreale Höllenvisionen erinnert. Allerdings ist da etwas, was seine wüsten Bildwelten irgendwie in der Schwebe hält und ihnen trotz des Unheimlichen, das darin passiert, Charme und ästhetischen Reiz verleiht – ich kann es nur Witz nennen. Man spürt: da ist nicht nur Besessenheit, sondern auch Lust am Spiel bei seinen absurden Erfindungen. «

Jochen Greven, 1997






» Die Inhalte seiner Arbeit sind nie schnell konsumierbares Augenfutter, sondern immer harte Kost. Schon seine häufig mit spitzer Ironie und herzhaftem Sarkasmus formulierten Titel erschließen selten auf den ersten Blick seine Zeichnungen. Vielmehr brechen sie noch einmal die Wirklichkeit. «

Schwäbische Post Aalen, 20.11.1998






» Viele [ seiner Zeichnungen ] sind durch oft längere Titel- oder Textinschriften charakterisiert, die wesentlicher Bestandteil der Zeichnung sind. Solche Titel oder Texte sind keine nachträgliche Zutat, sondern entstehen meist schon parallel zur Zeichnung und sind das Resultat langwieriger Überlegungen. «

Reinhard Döhl







 





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UWE ERNST ZEICHNUNGEN
Hintergrundbild: Kreidefleck