Audio starten Im Prinzip: Hoffnung
Audiovisuelles Konzert zur Mechanik des Leidens
2002

Videoscreenshot: Hände

Videoscreenshot: Hängende Figur aus »Ecce Homo«
Videoscreenshot: Bildausschnitt »Das Fleisch: eine vorgezogene Kreuzigung«, rot

Videoscreenshot: Verwischte Texturen
Videoscreenshot: Linien

Videoscreenshot: Bildausschnitt »Das Fleisch: eine vorgezogene Kreuzigung«, rot
Videoscreenshot: Verwischte Texturen

Videoscreenshot: Kreidestift zieht Linie
Bildausschnitt: »Die Empörung«
Bildausschnitt: »Das Abendmahl«
Bildausschnitt: »Die Verspottung«
Bildausschnitt: »Das Fleisch: eine vorgezogene Kreuzigung«
Bildausschnitt: »Hängende Form«
Bildausschnitt: »Epilog«
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Zu Beginn steht Uwe Ernsts künstlerische Auseinandersetzung mit der Passionsgeschichte nach Matthäus.

Es entstehen sechs Zeichnungen zu Aspekten des Textes, die hier eine multimediale Erweiterung erfahren.

Bildthemen treten stimmlich und gestisch in den Raum und entfalten sich in bewegten Bild- und Klangprojektionen, wobei die Zeichnungen sowohl Ausgangspunkt als auch Teil des Bühnengeschehens sind.

Roland Barth   Video
Dorothea Ernst   Stimme, Aktion
Uwe Ernst   Zeichnungen
Otto Kränzler   Audio












Fünf multimediale Szenen für Stimme, Aktion und Elektronik. Audio- und Videoanteile sind teilweise vorproduziert

Achtkanal-Tonanlage im Zuschauerbereich, 3-fach-Videoprojektion im Bühnenbereich, Dauer: ca. 50 Minuten


Uraufführung: 20.10.2002 im Landratsamt Aalen mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Ostalb

Otto Kränzler im Tonstudio Dorothea Ernst singt
Roland Barth bei Videoaufnahmen Uwe Ernst erzeugt Kreidetöne
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» Das Leid als ganz persönliche Erfahrung. Selbst dort, wo die Umsetzung des Kreidegeräusches in bedrohliche Tonkaskaden (Otto Kränzler) und der Bildsegmente durch die Videokamera auf die Leinwand (Roland Barth) in einer beklemmenden Höllenfahrt des geschundenen ›Fleisches‹ unweigerlich die Auschwitzerfahrung als mögliches Menetekel vor dem geistigen Auge evoziert. Maschinelle Vernichtung. Und die Kreide schreit und stampft … «

» Seht, so ist der Mensch. Und Öl ins Feuer der Pein gießt die lodernde, fauchende, zischende Stimme von Dorothea Ernst, direkt am Mikrofon und über die Kamera auf drei Leinwände übertragen. Im Sprechgesang dieser omnipräsenten Spott-Drossel erhebt sich ›Die Empörung‹ ebenso wort- und stimmmächtig wie die gemeine Häme der ›Verspottung‹ als alltägliche Erniedrigung. «

Wolfgang Nußbaumer






» Es entsteht eine szenische Aktion, in der die Bilder, der Film, die Musik und die Darstellung eine Passion herstellen, die nicht nur im Bild und in der Musik große Vorbilder hat und Wirklichkeit wird, sondern auch in der Darstellung auf die Passionsspiele des Mittelalters verweist. «

» Die Aktion ist eine zuerst künstlerische, nicht religiöse Annäherung an die Passionsgeschichte des Matthäus. Diese Annäherung wird von heute aus vollzogen. Sie vollzieht sich in einem physischen und psychischen Sinne radikal. «

Prof. Dr. August Heuser







 
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Skizzenblatt zum Projekt
    Skizzenblatt zum Projekt
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(Aufhellung) Bild: »Die Empörung«

Im Prinzip: Hoffnung – 1. Die Empörung

Bild: »Das Abendmahl«

Im Prinzip: Hoffnung – 2. Das Abendmahl

Bild: »Die Verspottung«

Im Prinzip: Hoffnung – 3. Die Verspottung

Bild: »Das Fleisch: eine vorgezogene Kreuzigung«

Im Prinzip: Hoffnung – 4. Das Fleisch: eine vorgezogene Kreuzigung

Bild: »Ecce Homo«

Im Prinzip: Hoffnung – 5. Ecce Homo – oder: Hängende Form

Bild: »Epilog«

Im Prinzip: Hoffnung – 6. Epilog

DOROTHEA ERNST STIMMARTISTIK
Hintergrundbild: Zwei Hundeporträts – Tessie und Archie